

Kamine und Kaminöfen sicher betreiben !
Heizen mit Holz ist in Mode gekommen. Spätestens, seitdem die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe geschnellt sind, hat sich so mancher Haus- oder Wohnungsbesitzer an den noch ungenutzten Kaminzug erinnert.
Holz-, Kohle- und Ölöfen, insbesondere offene Kamine, sind gerade in der kalten Jahreszeit eine ständige Gefahrenquelle, aus der sich Brände entwickeln können.
Wie in jedem Haushalt sollten gerade in Haushalten mit offenen Kaminen oder Öfen im Wohnraum Rauchmelder vorhanden sein. Kommt es zu einem Problem mit dem Abzug, warnt der Rauchmelder vor dem gefährlichen Rauch im Wohnraum.
Bei offenen Kaminen muss auf herausfallende Funken oder abspritzende Glutteile, besonders von harzreichem Holz geachtet werden. Daher ist es ganz wichtig, dass sich vor der Feuerstelle keine brennbaren Gegenstände befinden. Spezielle Glasschirme schützen hier vor einem Brand.
Vorsicht ist geboten, wenn sich kleine Kinder in der Nähe von Kaminöfen aufhalten. Geeignete Absperrungen schützen hier vor der heißen Glasscheibe oder dem heißen Ofen.
Bewahren Sie Aschereste nur in nichtbrennbaren Behältern und außerhalb von Räumen auf. Vor der Schüröffnung des Ofens sollte nichts Brennbares stehen. Vor allem das Holzreservoir hat direkt neben dem Kamin nichts zu suchen.
Meist gelangt beim Öffnen der Kamintür Qualm in den Raum. Wenn die Ofentür zu schnell geöffnet wird, muss der Kamin plötzlich eine viel höhere Abgasmenge transportieren. Doch der aktuelle Zug reicht nicht aus. Darum: die Kamintür erst einen kleinen Spalt öffnen, damit sich der Zug aufbauen kann.
Kaminholz muss trocken sein, damit es sauber verbrennen und den optimalen Heizwert erreichen kann. Dabei muss auch immer eine ausreichende Verbrennungsluft zur Verfügung stehen.
Die Feuerungsanlage ist immer sauber zu halten; Brennraum, Rauchgaszüge und das Rauchrohr sind regelmässig und gründlich zu reinigen.
Weitergehende Informationen erhalten Sie bei Ihrem Bezirksschornsteinfegermeister. So wärmt Sie Ihr offener Kamin sicher durch die kalte Jahreszeit
Lebensretter auf Papier.
Im Notfall zählt für die Personenrettung jede Sekunde. Gerade bei schweren Autounfällen haben die Rettungskräfte wenig Zeit, um verletzte Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Hier zählt jede Sekunde, um Gesundheit und Leben zu retten.
Deshalb brauchen die Rettungskräfte (Feuerwehren) umfassende Informationen über das verunglückte Auto. Sie müssen wissen, wo sich Batterien, Airbags, Tanks oder elektrische Teile (z. B. bei Hybridfahrzeugen) befinden. Außerdem müssen sie wissen, wo das Fahrzeug gefahrlos und schnell aufgeschnitten werden kann - und zwar dort, wo sich keine Karosserieversteifungen oder Starkstromleitungen befinden.
Diese Informationen liegen bisher nicht direkt an der Einsatzstelle vor.
Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde auf Initiative des VDA von führenden Autoherstellern die sogenannte Rettungskarte entwickelt. Hierbei handelt es ich um ein kostenlos abrufbares farbiges DIN-A4 Blatt, welches alle relevanten Daten für jeden Fahrzeugtyp aufzeigt. Feuerwehren und andere Hilfskräfte haben somit genaue Hinweise und wissen, wie sie an der Unfallstelle vorgehen müssen, um Verletzte gefahrlos zu bergen. Nach einer Testreihe hat sich herausgestellt, dass mit einer vorhandenen Rettungskarte die durchschnittliche Rettungszeit auf ein Drittel verkürzt werden kann. Deshalb empfehlen auch führende Automobilclubs, die Rettungskarte unbedingt im Fahrzeug mitzuführen.
Bericht zum Thema, "Report" München
Laden Sie sich kostenlos die passende Rettungskarte für Ihr Fahrzeug auf www.rettungskarten.eu herunter
Quelle : www.rettungskarten.eu
Rauchmelder aufhängen
Installieren Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung Rauchmelder. Ein Rauchmelder kann Sie im Schlaf, wenn Sie von einem Brand nichts mitbekommen, rechtzeitig warnen. Bei einem Brand entwickelt sich sehr schnell eine große Menge Rauch. Der Rauch steigt nach oben an die Decke. Ein dort angebrachter Rauchmelder meldet sofort die Verrauchung, noch bevor der ganze Raum mit Rauch gefüllt ist. Ein Gerät im Schlafzimmer, im Kinderzimmer oder auf Ihrem Fluchtweg nach draußen (z.B. Gang), kann Leben retten.
Weitere Informationen zu Rauchmeldern finden sie auf www.rauchmelder-lebensretter.de.
KRIMINALITÄT: Brandstifter schlug erneut zu
Weiteres Feuer im Amt Ziesar / In Rottstock war Bewohner in Gefahr
BÜCKNITZ/ROTTSTOCK - Vermutlich ein Feuerteufel hat im Amt Ziesar wieder zugeschlagen. Am Sonnabend gegen 23.30 Uhr brannten zwei Heuballen einer etwa 30 Meter langen Heumiete bei Bücknitz. Die Feuerwehren aus Bücknitz und Ziesar hatten die Flammen schnell im Griff.
Ziesars Wehr war kaum zurück in ihrem Depot, da musste sie sogleich wieder nach Rottstock ausrücken. Um 4.10 Uhr standen am Rande des Dorfes zwei Stallgebäude in Flammen, in denen Stroh und Heu lagerten. Dass dabei kein Mensch zu Schaden kam, ist wachsamen Hunden zu verdanken. „Die haben das Feuer zuerst bemerkt und gebellt“, zitiert Polizei-Dienstgruppenleiter Marko Lange den betroffenen Rottstocker Bürger. In einem seiner Ställe befand sich eine Wohnung, in der der 63-Jährige schlief, als das Feuer ausbrach. Das Gebell habe ihn rechtzeitig geweckt.
Derweil der Brand in Bücknitz glimpflich verlief, mussten die Wehren in Rottstock viel Technik auffahren. Neben Brandbekämpfern aus Rottstock und Ziesar waren Kameraden aus Buckau, Köpernitz und Görzke im Einsatz – viele von ihnen bis Sonntag gegen 9.30 Uhr.
Zwei Polizisten blieben am Tatort zurück – „wenigstens solange, bis die Kriminaltechnik alle Spuren gesichert hat“, erläuterte Lange. Am Montag sollte die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob ein Gutachter hinzugezogen werden muss. Gleichwohl deutet alles auf Brandstiftung hin. Amtsbrandmeister Manfred Neumann vermutet: „Bestimmt hat es der Täter beim ersten Mal in Bücknitz nicht geschafft, also hat er es in Rottstock noch einmal versucht.“ Für ihn sei es kein Zufall, dass zwei solche Fälle so dicht aufeinander folgen.
Neumann zufolge sei dies die zehnte Brandstiftung in jüngster Zeit im Amtsgebiet von Ziesar gewesen. „Die Stimmung unter den Feuerwehrleuten ist mies“, sagt der oberste Brandschützer. Die Kameraden seien wütend, „weil sie fürchten, dass einer aus ihren Reihen der Täter sein könnte“. Die Kameraden zwischen Havel und Fläming können ein Lied davon singen. Einige hatten schon Feuerteufel unter sich.
Manfred Neumann berichtet zudem davon, dass bei Landwirten der Region bereits die Angst umgeht, dass auch ihre Lagerplätze für Stroh oder Heu demnächst in Flammen aufgehen könnten. (Von Heiko Hesse)
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de





